Internetsicherheit

"Es lauern doch so viele Gefahren im Internet....", denken viele und verzichten daher auf Online-Banking, Einkaufen im Internet und sind verunsichert. Die Lösung: das Internet nicht nutzen? Nein. Sich informieren und einige Tipps beachten.


Wie schütze ich mich?


  1. Automatische (Windows-) Updates
  2. Aktueller Virenscanner
  3. Vernunft
  4. Wissen


1. Computer aktuell halten

Schalten Sie die automatischen Updates für Windows ein! (Start - Systemsteuerung - System und Sicherheit - Windows Update - Einstellungen ändern - Updates automatisch installieren)
Sollten Sie den Computer nicht immer herunterfahren, sondern z.B. in den Ruhezustand versetzen, dann achten Sie auf die Hinweise von Windows bzw. fahren Sie Ihren Computer regelmäßig (mind 1x im Monat) herunter und starten ihn neu, damit die Updates auch installiert werden
Auch für andere wichtige Programme wie Virenscanner, Online-Banking, Adobe Flash Player, Firefox etc. immer die aktuellen Updates zulassen/einspielen

2. Aktueller Virenscanner

  •  Ein kostenloser reicht. Das BSI nennt als Beispiele Avira Free Antivirus, avast Free Antivirus und AVG Antivirus Free

3. Vernunft

  • Sichere Passwörter (keine Kosenamen, 123456 o.ä.)
  • Wem gebe ich welche Daten?
  • In Internet-Cafés keine sensiblen Daten und Passwörter
  • Möglichst per Rechnung oder Lastschrift bezahlen, keine Überweisungen
  • Wer kann an meinen Computer?

4. Wissen

Informieren Sie sich über das, was beim Surfen passiert und welche Gefahren auftreten können.


Online-Banking

Viele Banken bieten kostenlose oder günstige Online-Girokonten. Diese ermöglichen beleglose Überweisungen, das Kontrollieren des Kontostands usw. bequem vom Computer aus. Der Weg zur Bank entfällt. Aber das Online-Banking gilt bei vielen, vor allem älteren Menschen als unsicher. Zu Unrecht?

Bei der Wuppertaler Sparkasse gab es 2014 mehr als 3 Millionen Online-Transaktionen, vorwiegend Überweisungen. In 600 Fällen wurden Phishing-Attacken schon im Vorfeld durch eine Sperrung des Zugangs durch die Sparkasse verhindert. In 69 Fällen ist ein Schaden entstanden. Bei einem Großteil konnte der aber rückabgewickelt werden. Das heißt - flapsig formuliert - die reele Gefahr, dass eine Überweisung "schief" geht lag bei knapp über 0 Prozent!

Es gibt zwei Zugangsmöglichkeiten:

1. Zugriff über die Internetseite der Bank

2. Zugriff über ein eigenes Programm (Wiso, Starmoney, Banking4w etc.)

Die Banken bieten verschiedene Sicherheitsverfahren an. Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Verfahren